Musik und Essen – eine Kombination die mit Blick auf die zahlreichen Restaurants diverser Clubs längst keinen Gegensatz mehr darstellt, in publizistischer Form aber dennoch seltener zueinander findet. Nicht so bei Julien Love aus Brisbane, Australien. Auf dem Blog des DJs und Produzenten findet man neben grandiosen Disco-Edits und Podcasts auch Rezepte für exotische Gerichte wie Guyanese Pepper Pot, Cubano Black Beans oder Seekh Kebab. Komplettiert wird das Menü von angenehm obskuren Found Footage-Clips zu seinen Tracks, die man auf dem YouTube-Channel des »Kebabiman« findet. Seine Freizeit verbringt er angeblich mit Einhorn-Ausritten und der eigenen Wurstproduktion. Na dann: Guten Appetit!
Das fantastische Debüt von Alec Koone alias Balam Acab liegt nun schon wieder ein halbes Jahr zurück, da kommen zwei unveröffentlichte Songs eigentlich gerade recht. Via Twitter teilte Koone die beiden Titel mit der Gemeinde. Zu hören bekommt man den düster-organischen Signatur-Sound, für den man den jungen Produzenten schon längst lieb gewonnen hat.
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»Aesthetics, Innovation & Tradition« lautet die Agenda der dritten Ausgabe aus der Critical Beats-Reihe, die sich in regelmäßigen Paneldiskussionen verschiedenen Aspekten der elektronischen Musik und Club-Kultur nähert. Zu Gast sind Simon Reynolds, Joe Muggs und Lisa Blanning, die Moderation übernimmt Steve Goodmann alias Kode9 (Foto).
Nachdem Black Dice ihrem neuen Album bereits einen ersten Vorboten voraus geschickt haben, folgt mit »Pinball Wizard« nun ein zweiter Appetizer: »Pinball Wizard«. »Mr. Impossible« erscheint hierzulande am 6. April via Domino Records / Goodtogo.
Woods melden sich mit einem neuen Titel ihrer anstehenden Split-LP mit Amps For Christ zurück, die am 16. April auf CD und am 1. Mai auf Vinyl erscheinen wird. Jeweils vier Songs steuern die Band jeweils bei. »Wind Was The Vine« gibt es bei Pitchfork zu hören…
Die in Providence, Rhode Island ansässigen Noise-Berserker Lightning Bolt erfreuen ihre Anhängerschaft in diesen Tagen mit einer 20-minütigen Jam-Session aus dem »Hillarious Attic«, der Höhle des Duos, wie es auf der Bandcamp-Seite heißt. »I Found A Ring In My Ear« wurde ohne Nachbearbeitung oder anderen Schnickschnack auf den Tascam 420 Vierspurrekorder gebannt. Wer die 20 Minuten durchsteht wird definitiv belohnt, denn aus dem grobkörnigen Free-Math-Gegniedel schälen sich immer wieder erstklassige Melodielinien.
Nachdem sich How To Dress Well bereits Xiu Xius »Clowne Towne« vorgeknöpft hat, steuern Beach Fossils mit ihrer Coverversion von Slowdives »Alison« einen weiteren Song zur Ad Hoc-Fundraiser Compilation bei, die Unterstützer des Alterered Zones-Nachfolgers als Dankeschön erhalten. Im Gegensatz zu How To Dress Well orientieren sich Beach Fossils recht streng am Original.
Die zum Album kompilierte und mit zahlreichen Remixes versehene Single-Tetralogie des New Yorker Duos Blondes ist eines der spannendsten Releases aus dem Bereich der elektronischen Tanzmusik, dass das noch junge Jahr bisher zu bieten hat. Irgendwo zwischen der repetitiven Ausdauer von The Field und dem kosmischen Arpeggio-Wahnsinn von Lindstrøm kreieren Sam Haar und Zach Steinman ausufernde Synthie-Opern. Die Remixe kommen von versierten KollegenInnen wie Laurel Halo, John Roberts oder Andy Stott. Für das neue Video hat man mit »Amber« ein eher ruhigeren Titel der selbstbetitelten Platte gewählt…
»Eins, zwei drei vier!«: Die neue Single wird auf Deutsch angezählt, ansonsten hat sich bei den Crocodiles erstmal relativ wenig geändert. Lediglich der Label-Wechsel zu Souterrain Transmissions ist zu verzeichnen, wo auch am vierten Juni ein neues Album mit dem Titel »Endless Flowers« erscheinen wird. »Sunday (Psychic Conversation #9)« verspricht zumindest schon mal Altbewährtes auf hohem Level.
Crocodiles – Sunday (Psychic Conversation #9) by souterraintransmissions
Leyland Kirby alias The Caretaker verschenkt nach seinem Soundtrack für Grant Gees gleichnamigen W.G. Sebald-Film »Patience« ein komplettes Album mit Outtakes.









